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31.03.2008

JEC Innovation Award für Weber Fibertech

Gleich mit dem ersten Serienprodukt konnte sich die Weber Automotive GmbH mit ihrer Kunststoff-Sparte Weber Fibertech bei den Juroren des renommierten JEC Innovation Awards 2008 durchsetzen.

trophee awards

Bewertet in der Kategorie „Ground Transport & Automotive“ wurden technischer Stellenwert, Marktpotential, Originalität, wirtschaftliche Bedeutung und die Zusammenarbeit der beteiligten Partner.

Bei dem bewerteten Produkt handelt es sich um Innendeckel und Strukturteil der Heckklappe des aktuellen smart fortwo, die Weber Fibertech seit Ende 2006 an ihrem Standort in Markdorf am Bodensee fertigt. Dank des in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Entwicklungsunternehmen Esoro entwickelten Verfahrens „E-LFT“ konnten die Steifigkeit des Staufachteils gegenüber dem Vorgänger signifikant erhöht, das Crashverhalten insbesondere im Hinblick auf den US-Markt verbessert und die Systemkosten um 10% gesenkt werden. Zusätzlicher Nutzen ergibt sich für den Kunden durch den integrierten Stauraum, der bei der Cabrio-Version des fortwo für die Dachholme genutzt wird sowie ein deutlich vereinfachtes Handling.

Die Bauteile werden von Weber in einem einzigen Umformprozess weitgehend automatisiert auf LFT-D Anlagen des renommierten Pressenherstellers Dieffenbacher hergestellt. Basis des E-LFT Verfahrens ist eine thermoplastische Matrix, in diesem Fall aus glasfaserverstärktem Polypropylen, in die im Lastpfad Endlosfaserprofile mit einem hohen Glasfaseranteil eingelegt werden. Durch diese Anpassung an den jeweiligen Einsatzfall können Spitzenwerte bei Festigkeit, Steifigkeit, Gewicht zu wettbewerbsfähigen Kosten bei vollständiger Recyclingfähigkeit erreicht werden. Mit den in der Praxis erreichten  niedrigen Taktzeiten liegt das Unternehmen voll im Plan und stellt damit die Großserientauglichkeit  beeindruckend unter Beweis. Damit ergeben sich für die Fertigung von Leichtbaukomponenten auch an einem Hochlohnstandort völlig neue wirtschaftliche Perspektiven.

Für die nahe Zukunft kündigt das Unternehmen die Fertigung von Rücksitzlehnen mit Gurtintegration als weiteren Beitrag zur Gewichts- und CO2-Reduktion in der Automobilindustrie an. Langfristige Vision ist die Herstellung einer kompletten Fahrgastzelle, die in den CAD-Rechnern der Ingenieure bereits Gestalt angenommen hat.

 

Kontakt:

n.stoetzner(at)weber-automotive.com

www.weber-fibertech.de